| Q: | Ablesbarkeit |
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| A: | Als Ablesbarkeit einer Waage wird die kleinste ablesbare
Differenz zweier Messwerte bezeichnet. Üblicherweise mit "d"
bezeichnet, ist dies der kleinste Teilungswert bzw. Ziffernschritt.
Dieser Wert muss aus Gründen der Vergleichbarkeit zusammen mit der
Wiederholbarkeit und Linearität in den technischen Daten angegeben
werden |
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| Q: | Abwanderfehler |
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| A: | Die mit der Zeit auftretende Änderung des von einer Wägezelle
ausgegebenen Messwerts unter gleichbleibender Last. In den
technischen Daten angegeben als +/- d Wert, je nach verwendetem
Prüfverfahren. |
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| Q: | Abwandern |
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| A: | Die Änderung des von einer Wägezelle unter Last ausgegebenen
Messwerts unter Berücksichtigung aller Umgebungsbedingungen und
sonstiger, konstant bleibender Variablen. |
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| Q: | Abweichung |
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| A: | Ein statistischer Wert, der die zufällige Abweichung voneinander
unabhängiger Messwerte vom effektiven Wert angibt. |
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| Q: | Alibispeicher |
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| A: | Ein spezielles Speichermodul, das eine Reihe von Wägungen und
zusätzliche Informationen für die Rückverfolgbarkeit
aufzeichnet. |
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| Q: | Allgemeines Wägen |
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| A: | Bestimmung des Gewichts in bis zu 20 verschiedenen Masseinheiten
sowie vom Benutzer frei definierbaren Einheiten. OHAUS Produkte
fürs Labor mit Kapazitäten von bis zu 32 kg und Auflösungen bis zu
0,01 mg. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC
gesendet werden. |
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| Q: | Alphanumerische Anzeige |
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| A: | Zeichensatz, der sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthält. |
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| Q: | Analog- oder Fernbedienungseingang |
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| A: | Eine zusätzliche Schnittstelle an einer Waage, an die eine
zweite, entfernt stehende Waage angeschlossen werden kann. Für
Zählanwendungen mit zwei Waagen. Die Zählwaage kann dabei eine
kleine Waage mit höherer Präzision sein, wohingegen die zweite
Waage eine höhere Kapazität als die Zählwaage aufweist. Die
tatsächliche Zählauflösung richtet sich nach den Eigenschaften der
Zählwaage. Bei Anwendungen wie Jahresinventuren oder Verpacken ist
eine Zählwaage an eine Bodenplattformwaage angeschlossen. Die
Zählwaage ermittelt das Durchschnittsstückgewicht der Teile und mit
der Bodenwaage wird das Gewicht grösserer, solche Teile
enthaltender Gebinde ermittelt. |
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| Q: | Analysenwaage |
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| A: | Ein elektronische Waage mit einem Verhältnis von Präzision zu
Kapazität von 1:500.000 oder besser und einer Ablesbarkeit von 0,1
mg oder besser. Oft mit Windschutz, der störende Luftströmungen von
der Waagschale fernhält. |
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| Q: | Anregung, Erregungsspannung |
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| A: | An den Anschlussklemmen einer Wägezelle anliegende(r) Spannung
oder Strom. |
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| Q: | Anzeigegerät |
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| A: | Ein Gerät zur Anzeige des Gewichtswerts. Das Gerät wandelt das
ursprüngliche Messsignal für den Gewichtswert in einen Anzeigewert
um, wobei es sich nicht in unmittelbarer Nähe zum lastaufnehmenden
Element befinden muss. |
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| Q: | Anzeigespeicher |
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| A: | Anzeige des letzten stabilen Gewichtswerts. Wird manuell oder
automatisch ausgelöst. Diese Funktion eignet sich besonders beim
Wägen grosser Gegenstände, die beim Ablesen die Sicht auf das
Display behindern. |
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| Q: | Auflösung |
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| A: | Die Auflösung ist die Gesamtanzahl der Teilungsschritte auf
Grundlage der Kapazität dividiert durch die Ablesbarkeit.Wird als
Verhältnis 1: ausgedrückt X.XXX, oder in Teilungsschritten
X.XXXd oder X.XXXe. Die Auflösung geeichter Waagen basiert auf
bekannten Normen (NTEP, OIML, Measurement Canada, EG) und wird von
einer unabhängigen Stelle geprüft. |
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| Q: | Aufwärmzeit |
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| A: | Die Aufwärmzeit ist die Zeitspanne vom Einschalten der Waage bis
zum Erreichen der Betriebstemperatur. Üblicherweise 30 Minuten,
vorausgesetzt die Waage hat sich bereits an die Umgebung
akklimatisiert. |
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| Q: | Ausdruck |
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| A: | Ausgabe von Daten über einen an einer Schnittstelle
angeschlossenen Drucker. Der Ausdruck kann aufgrund bestimmter
Bedingungen erfolgen (bei Erreichen eines stabilen Wägewertes, nach
einer voreingestellten Zeitdauer oder kontinuierlich) und mit
bestimmten, vom Benutzer wählbaren Inhalten (Wägeergebnis, Brutto-,
Netto-, Taragewicht, programmierte Kopfzeile, Benutzer-ID,
Projekt-ID, Waagen-ID, Datum/Uhrzeit, Abweichungen beim
Kalibrieren, Informationen zum Wägemodus und weitere
Informationen). |
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| Q: | Auto Off |
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| A: | Eine Softwarefunktion zum automatischen Abschalten der Waage bei
längerem Nichtgebrauch. Die Zeit bis zum Abschalten kann mit den
Menüoptionen der Waage eingestellt werden. |
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| Q: | Auto-Addierung |
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| A: | Eine Software, die in modernen Zählwaagen dafür sorgt, dass beim
Stückzählen ein bestimmtes Stückgewicht gemäss dem von der Waage
ermittelten Mindeststückgewicht genauestens eingehalten wird. Ist
das Stückgewicht zu niedrig, wird der Bediener aufgefordert,
weitere Stücke hinzuzufügen, bis die gewünschte Genauigkeit des
Stückgewichts erreicht ist. |
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| Q: | Auto-Optimierung |
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| A: | Eine Software in modernen Zählwaagen, die Fehler beim Abzählen
von Hand minimiert. Anstatt eine grössere Menge an Stücken von Hand
abzuzählen, legt der Benutzer einfach einige wenige Stücke auf die
Waage und fügt anschliessend nach und nach weitere Stücke hinzu
(weniger Stücke als die Gesamtzahl aller Stücke auf der Waage), um
somit eine höhere Genauigkeit beim Durchschnittsstückgewicht zu
erreichen. Die Auto-Optimierung wird solange fortgesetzt, bis die
Anzahl der neu hinzugefügten Stücke kleiner oder gleich der Anzahl
der bereits auf der Waage befindlichen Stücke ist. Werden mehr als
die Anzahl der bereits auf der Waage befindlichen Stücke
hinzugefügt, wird die Auto-Optimierung beendet und das
Durchschnittsstückgewicht auf das zuletzt gespeicherte
Durchschnittsstückgewicht eingestellt. Mit Auto-Optimierung kann
der Benutzer grosse Stückzahlen abwiegen, ohne die Stücke einzeln
per Hand abzuzählen (z. B. 10 Chargen mit 10 Stücken anstelle 1
Charge mit 100 Stücken) und reduziert dadurch die
Fehlermöglichkeiten. |
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| Q: | AutoCal |
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| A: | Eine Messspannenkalibrierung für Waagen mit einem einzelnen
internen Justiergewicht. Bei einer Temperaturänderung führt die
Waage automatisch eine Justierung durch. |
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| Q: | Automatische Kalibrierung mit zwei internen Kalibriergewichten |
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| A: | Eine Dreipunktkalibrierung von Waagen mit zwei eingebauten
Kalibriergewichten. Die Waage führt die Kalibrierung automatisch
aus, sobald sich die Temperatur ändert. |
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| Q: | Automatische Nullpunktnachführung (AZT) |
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| A: | Eine Funktion, mit der fast alle Waagen von OHAUS ausgestattet
sind und die automatisch null anzeigt, wenn kein Wägegut auf der
Waagschale liegt. Gilt nur für Wägungen um den Nullpunkt - hat
keinen Einfluss auf Wägungen mit einem Tarawert. Bei den meisten
Waagen von OHAUS kann der Benutzer bei der automatischen
Nullpunktnachführung zwischen 0,5, 1 oder 3 Teilungswerten wählen
oder die Nullpunktnachführung deaktivieren. Bei Wägungen, bei denen
nur geringe Mengen Flüssigkeit oder Pulver zugewogen werden, kann
die automatische Nullpunktnachführung die Anzeige der
Gewichtsänderung verfälschen -- die Lösung besteht darin, entweder
den Füllmodus zu nutzen oder die automatische Nullpunktnachführung
zu deaktivieren (sofern zulässig). |
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| Q: | Automatisches Tara |
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| A: | Eine Tarafunktion, bei der die Waage das Taragewicht des ersten
auf die Waage gelegten Wägegutes automatisch speichert. Kann für
eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Taragewicht eingestellt
werden. |
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| Q: | Avoirdupois-Gewicht |
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| A: | Ein Masssystem auf Basis des pound. Es unterteilt sich in 16
ounces oder 7.000 gains und entspricht einem Gewicht von 453,59
Gramm. |
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