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Glossar

Bruttogewicht/Nettogewicht, Höchstwert, Zählauflösung... Fachbegriffe aus der Welt des Wägens. Dieses Glossar erklärt Ihnen typische Begriffe in einfacher und anschaulicher Weise.

  • A
    Q:Ablesbarkeit
    A:Als Ablesbarkeit einer Waage wird die kleinste ablesbare Differenz zweier Messwerte bezeichnet. Üblicherweise mit "d" bezeichnet, ist dies der kleinste Teilungswert bzw. Ziffernschritt. Dieser Wert muss aus Gründen der Vergleichbarkeit zusammen mit der Wiederholbarkeit und Linearität in den technischen Daten angegeben werden
    Q:Abwanderfehler
    A:Die mit der Zeit auftretende Änderung des von einer Wägezelle ausgegebenen Messwerts unter gleichbleibender Last. In den technischen Daten angegeben als +/- d Wert, je nach verwendetem Prüfverfahren.
    Q:Abwandern
    A:Die Änderung des von einer Wägezelle unter Last ausgegebenen Messwerts unter Berücksichtigung aller Umgebungsbedingungen und sonstiger, konstant bleibender Variablen.
    Q:Abweichung
    A:Ein statistischer Wert, der die zufällige Abweichung voneinander unabhängiger Messwerte vom effektiven Wert angibt.
    Q:Alibispeicher
    A:Ein spezielles Speichermodul, das eine Reihe von Wägungen und zusätzliche Informationen für die Rückverfolgbarkeit aufzeichnet.
    Q:Allgemeines Wägen
    A:Bestimmung des Gewichts in bis zu 20 verschiedenen Masseinheiten sowie vom Benutzer frei definierbaren Einheiten. OHAUS Produkte fürs Labor mit Kapazitäten von bis zu 32 kg und Auflösungen bis zu 0,01 mg. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
    Q:Alphanumerische Anzeige
    A:Zeichensatz, der sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthält.
    Q:Analog- oder Fernbedienungseingang
    A:Eine zusätzliche Schnittstelle an einer Waage, an die eine zweite, entfernt stehende Waage angeschlossen werden kann. Für Zählanwendungen mit zwei Waagen. Die Zählwaage kann dabei eine kleine Waage mit höherer Präzision sein, wohingegen die zweite Waage eine höhere Kapazität als die Zählwaage aufweist. Die tatsächliche Zählauflösung richtet sich nach den Eigenschaften der Zählwaage. Bei Anwendungen wie Jahresinventuren oder Verpacken ist eine Zählwaage an eine Bodenplattformwaage angeschlossen. Die Zählwaage ermittelt das Durchschnittsstückgewicht der Teile und mit der Bodenwaage wird das Gewicht grösserer, solche Teile enthaltender Gebinde ermittelt.
    Q:Analysenwaage
    A:Ein elektronische Waage mit einem Verhältnis von Präzision zu Kapazität von 1:500.000 oder besser und einer Ablesbarkeit von 0,1 mg oder besser. Oft mit Windschutz, der störende Luftströmungen von der Waagschale fernhält.
    Q:Anregung, Erregungsspannung
    A:An den Anschlussklemmen einer Wägezelle anliegende(r) Spannung oder Strom.
    Q:Anzeigegerät
    A:Ein Gerät zur Anzeige des Gewichtswerts. Das Gerät wandelt das ursprüngliche Messsignal für den Gewichtswert in einen Anzeigewert um, wobei es sich nicht in unmittelbarer Nähe zum lastaufnehmenden Element befinden muss.
    Q:Anzeigespeicher
    A:Anzeige des letzten stabilen Gewichtswerts. Wird manuell oder automatisch ausgelöst. Diese Funktion eignet sich besonders beim Wägen grosser Gegenstände, die beim Ablesen die Sicht auf das Display behindern.
    Q:Auflösung
    A:Die Auflösung ist die Gesamtanzahl der Teilungsschritte auf Grundlage der Kapazität dividiert durch die Ablesbarkeit.Wird als Verhältnis 1:  ausgedrückt X.XXX, oder in Teilungsschritten X.XXXd oder X.XXXe. Die Auflösung geeichter Waagen basiert auf bekannten Normen (NTEP, OIML, Measurement Canada, EG) und wird von einer unabhängigen Stelle geprüft.
    Q:Aufwärmzeit
    A:Die Aufwärmzeit ist die Zeitspanne vom Einschalten der Waage bis zum Erreichen der Betriebstemperatur. Üblicherweise 30 Minuten, vorausgesetzt die Waage hat sich bereits an die Umgebung akklimatisiert.
    Q:Ausdruck
    A:Ausgabe von Daten über einen an einer Schnittstelle angeschlossenen Drucker. Der Ausdruck kann aufgrund bestimmter Bedingungen erfolgen (bei Erreichen eines stabilen Wägewertes, nach einer voreingestellten Zeitdauer oder kontinuierlich) und mit bestimmten, vom Benutzer wählbaren Inhalten (Wägeergebnis, Brutto-, Netto-, Taragewicht, programmierte Kopfzeile, Benutzer-ID, Projekt-ID, Waagen-ID, Datum/Uhrzeit, Abweichungen beim Kalibrieren, Informationen zum Wägemodus und weitere Informationen).
    Q:Auto Off
    A:Eine Softwarefunktion zum automatischen Abschalten der Waage bei längerem Nichtgebrauch. Die Zeit bis zum Abschalten kann mit den Menüoptionen der Waage eingestellt werden.
    Q:Auto-Addierung
    A:Eine Software, die in modernen Zählwaagen dafür sorgt, dass beim Stückzählen ein bestimmtes Stückgewicht gemäss dem von der Waage ermittelten Mindeststückgewicht genauestens eingehalten wird. Ist das Stückgewicht zu niedrig, wird der Bediener aufgefordert, weitere Stücke hinzuzufügen, bis die gewünschte Genauigkeit des Stückgewichts erreicht ist.
    Q:Auto-Optimierung
    A:Eine Software in modernen Zählwaagen, die Fehler beim Abzählen von Hand minimiert. Anstatt eine grössere Menge an Stücken von Hand abzuzählen, legt der Benutzer einfach einige wenige Stücke auf die Waage und fügt anschliessend nach und nach weitere Stücke hinzu (weniger Stücke als die Gesamtzahl aller Stücke auf der Waage), um somit eine höhere Genauigkeit beim Durchschnittsstückgewicht zu erreichen. Die Auto-Optimierung wird solange fortgesetzt, bis die Anzahl der neu hinzugefügten Stücke kleiner oder gleich der Anzahl der bereits auf der Waage befindlichen Stücke ist. Werden mehr als die Anzahl der bereits auf der Waage befindlichen Stücke hinzugefügt, wird die Auto-Optimierung beendet und das Durchschnittsstückgewicht auf das zuletzt gespeicherte Durchschnittsstückgewicht eingestellt. Mit Auto-Optimierung kann der Benutzer grosse Stückzahlen abwiegen, ohne die Stücke einzeln per Hand abzuzählen (z. B. 10 Chargen mit 10 Stücken anstelle 1 Charge mit 100 Stücken) und reduziert dadurch die Fehlermöglichkeiten.
    Q:AutoCal
    A:Eine Messspannenkalibrierung für Waagen mit einem einzelnen internen Justiergewicht. Bei einer Temperaturänderung führt die Waage automatisch eine Justierung durch.
    Q:Automatische Kalibrierung mit zwei internen Kalibriergewichten
    A:Eine Dreipunktkalibrierung von Waagen mit zwei eingebauten Kalibriergewichten. Die Waage führt die Kalibrierung automatisch aus, sobald sich die Temperatur ändert.
    Q:Automatische Nullpunktnachführung (AZT)
    A:Eine Funktion, mit der fast alle Waagen von OHAUS ausgestattet sind und die automatisch null anzeigt, wenn kein Wägegut auf der Waagschale liegt. Gilt nur für Wägungen um den Nullpunkt - hat keinen Einfluss auf Wägungen mit einem Tarawert. Bei den meisten Waagen von OHAUS kann der Benutzer bei der automatischen Nullpunktnachführung zwischen 0,5, 1 oder 3 Teilungswerten wählen oder die Nullpunktnachführung deaktivieren. Bei Wägungen, bei denen nur geringe Mengen Flüssigkeit oder Pulver zugewogen werden, kann die  automatische Nullpunktnachführung die Anzeige der Gewichtsänderung verfälschen -- die Lösung besteht darin, entweder den Füllmodus zu nutzen oder die automatische Nullpunktnachführung zu deaktivieren (sofern zulässig).
    Q:Automatisches Tara
    A:Eine Tarafunktion, bei der die Waage das Taragewicht des ersten auf die Waage gelegten Wägegutes automatisch speichert. Kann für eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Taragewicht eingestellt werden.
    Q:Avoirdupois-Gewicht
    A:Ein Masssystem auf Basis des pound. Es unterteilt sich in 16 ounces oder 7.000 gains und entspricht einem Gewicht von 453,59 Gramm.
  • B
    Q:Balkenwaage
    A:Eine Waage, bei der das Gewicht auf eine Wägeplattform gelegt wird und der Gewichtswert ausschliesslich von einem oder mehreren Wägebalken angezeigt wird, entweder mit oder ohne Hilfe eine Gegengewichts.
    Q:Balken
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine gerade, horizontal ausgerichtete Stange, die entweder an einem oder beiden Enden gelagert ist und manchmal auch an einer oder mehreren, zwischen diesen Punkten befindlichen Stellen. Wird durch das Einbringen von Gewichten aus der Nulllage ausgelenkt
    Q:Bodenwaage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Jede Art Wägeplattform, die so aufgebaut ist, dass sie auf dem Boden liegt oder in diesen eingelassen ist.
    Q:Bruttogewicht / Nettogewicht / Taragewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Anzeige jeder beliebigen Kombination aus Brutto- /Netto- oder Taragewicht gemäss den Präferenzen des Benutzers. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
    Q:Bruttoanzeige
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Displaysymbol, das dem Benutzer ein Bruttogewicht anzeigt (im Gegensatz zu einem Netto- oder Taragewicht).
    Q:Bruttogewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Gewicht einer Wägegutmenge einschliesslich Verpackung und Transportbehälter, in der bzw. dem das Wägegut enthalten ist; das Gesamtgewicht einer Ware oder von Waren ohne Abzug von Verpackung, Tara oder Abfall. Das Bruttogewicht ist gleich dem Nettogewicht der Ware(n) plus dem (Tara-)Gewicht des Behälters / der Verpackung. Beim Verkauf von Waren dürfen nur geeichte Waagen eingesetzt werden, wobei das Bruttogewicht nicht als Grundlage eines Handelsgeschäfts dient.
    Q:Bibliotheksspeicher
    A:
    Bild Definition
    n.a. Speicherplatz für bestimmte Informationen über einer Anzahl Werte (SKU, Durchschnittsstückgewicht usw.)
    Q:Bereichsüberschreitung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Bruttogewicht auf einer Waage, die eine Fehlermeldung wegen Überlastung anzeigt.
  • D
    Q:Durchschnittsstückgewicht (APW)
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Durchschnittsstückgewicht ist das durchschnittliche Nettogewicht eines Stücks (oder Teils) einer gespeicherten Probenmenge, wobei das Nettogewicht aller Stücke zusammen durch die Anzahl der Stücke dividiert wird.
    Q:d
    A:
    Bild Definition
    n.a. Symbol für den kleinsten darstell- oder speicherbaren Teilungswert (d).
    Q:Dichtebestimmung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Dichte fester, flüssiger oder gasförmiger Stoffe kann mit einer Waage bestimmt werden. Dichte = Masse / Volumen. Die Dichte kann mit einer Unterflurwägeeinrichtung ermittelt werden. Es existieren mehrere Verfahren für Flüssigkeiten und Gase. Die Waage führt die Berechnung automatisch durch und führt den Benutzer durch die Anwendung für die Dichtebestimmung. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
    Q:Differenzwägung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Automatische Berechnung der Differenz zwischen zwei Wägeergebnissen, ohne dass die Werte notiert oder mit einem Taschenrechner berechnet werden müssen. Die Daten können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
    Q:Direktverkauf
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Verkaufsvorgang, bei der in Anwesenheit beider, an der Transaktion beteiligter Parteien das Gewicht einer Ware ermittelt wird.
    Q:Dual Range
    A:
    Bild Definition
    n.a. Wägebereich, bei dem ein Teil des Bereichs eine höhere Ablesbarkeit aufweist als der übrige Wägebereich, der nur durch die Möglichkeiten der Waage begrenzt ist.
    Q:Dynamisches Wägen, Tierwägen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Wägen von Objekten, die sich bewegen oder durch ihre Umgebung in Bewegung gehalten werden. Waagen, die in einer vorgegebenen Zeit aus mehreren Einzelwägungen einen Durchschnittswert ermitteln, aus dem das Ergebnis berechnet wird. Übliche Anwendungen sind Zählungen im Viehpferch, beim Tierarzt und Behälter in veränderlichen Umgebungen.
  • E
    Q:Eichsiegel
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Etikett, Anhänger, Stempelaufdruck, eine geätzte Prägung oder eine vergleichbare Kennzeichnung, mit der die offizielle Eichung der Waage bestätigt wird.
    Q:Eichkurve
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die von einer Wägezelle ausgegebenen Messwerte (Diagramm), die mit Prüfgewichten ermittelt werden
    Q:Einstellen der Kommunikationsschnittstellen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Softwareeinstellungen, die der Überwachung der Schnittstellen einer Waage dienen, die mit einem Drucker oder PC verbunden ist. Einstellung von Baudrate, Parität, Stopbits und Handshake. Auch zur Festlegung alternativer Befehlseingaben zur Fernsteuerung von Waagenfunktionen.
    Q:E/A-Einstellungen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Einstellungen für Eingänge/Ausgänge der Waage, z. B. AC- oder DC-Relais.  Die Einstellungen regeln, wie sich die Waage verhält, wenn bestimmte Wägebedingungen erfüllt sind. Wird meist in Verbindung mit externen Geräten verwendet, die im laufenden Prozess auf Grundlage des Gewichtes angesteuert werden.
    Q:Eckenlastabweichung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Differenz beim Messen des Gewichtswerts in der Mitte der Waagschale und auf der Hälfte zwischen Mitte und Kante der Waagschale.
  • F
    Q:Frei definierbare Wägeeinheit
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die benutzerdefinierte Einheit wird anhand eines Umrechnungsfaktors und der niedrigstwertigen Ziffer (Least Significant Digit - LSD) definiert. Der Umrechnungsfaktor wird von der Waage zum Umrechnen von Gramm in die benutzerdefinierte Wägeeinheit verwendet und wird durch Eingabe eines Faktors und eines Exponenten definiert, wobei die kleinste Stelle vom Benutzer einstellbar ist (Ablesbarkeit der Abstufung).
    Q:Füllen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Nach Einstellen eines Zielgewichts bietet diese Funktion eine benutzerfreundliche grafische Darstellung des Abfüllvorgangs, wobei der Endverbraucher sieht, wie genau das Zielgewicht erreicht wird. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden. Wird häufig zum Abwiegen von Pulvern oder leichten Flüssigkeiten verwendet.
    Q:Filter
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Programm, das störende Einflüsse aus der Umgebung auf die Waage begrenzt. Wird auch als Durchschnittsbildung bezeichnet.
    Q:Fussschrauben
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Einrichtung bei Waagen, insbesondere solchen mit geringer Kapazität, die aufgrund ihrer Bauweise tragbar sind und an verschiedenen Orten betrieben werden können, mit denen diese auf den unterschiedlichsten Untergründen stets waagerecht ausgerichtet werden kann.
    Q:Feuchtebestimmung
    A:
    Bild Definition
    n.a. OHAUS stellt thermogravimetrische Feuchtebestimmer her, mit denen Feuchtigkeit, Feststoffanteil und Feuchtigkeitsaufnahme einer Probe in Prozent mit einer Genauigkeit von bis zu 0,01 % ermittelt werden können. Die Feuchtebestimmer eignen sich hervorragend für einen breiten Bereich an Anwendungen, von der Qualitätskontrolle bis hin zur Abwasseruntersuchung.
  • G
    Q:Genauigkeit
    A:
    Bild Definition
    n.a. Der Unterschied zwischen angezeigtem Gewichtswert und tatsächlichem Gewichtswert des Wägeguts. Die Genauigkeit der Ergebnisse einer Waage ist als Leistung des Gesamtsystems und nicht nur einer einzelnen Komponente zu sehen. Dazu gehört auch die Umgebung, in der die Waage eingesetzt wird, das Wägegut, der Umgang des Benutzers mit der Waage und der Wartungszustand der Waage. Die Genauigkeit einer Waage sollte sich nach der Anwendung und dem Wert des Wägeguts richten.
    Q:Genau /Präzise
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Gerät ist genau/präzise, wenn seine Leistung oder die Messwerte den Toleranzgrenzen der geltenden Norm und sonstigen Leistungsanforderungen entsprechen.
    Q:Gegengewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein einstellbares, abnehmbares (normalerweise) geschlitztes Gewicht, mit dem als Gegengewicht der Gewichtswert eines Wägeguts bestimmt wird.
    Q:g
    A:
    Bild Definition
    n.a. Einheitenzeichen für Gramm.
    Q:Geocode
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Software zur Anpassung der Werkskalibrierung an die Schwerkraft am Aufstellungsort.
    Q:GLP / GMP
    A:
    Bild Definition
    n.a. Gute Laborpraxis oder Gute Herstellungspraxis. Verfahrens- und Qualitätssicherungssysteme in Labors und in der Fertigung. Bei Waagen handelt es sich dabei um einen Druckmodus, mit dem der Benutzer Zeit und Datum der Wägung, Benutzer-ID, Projekt-ID und Waagen-ID für die Rückverfolgung protokolliert. Die Ergebnisse können über eine RS232-Schnittstelle oder eine andere Kommunikationsschnittstelle an einen Drucker oder PC ausgegeben werden
    Q:Gehäuse
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Gehäuse einer Waage oder eines Anzeigegeräts.
    Q:Geeicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Wenn eine Waage geeicht ist, dann ist sie offiziell für Verkauf und Handel zugelassen, also für den Gebrauch überall dort, wo Waren gekauft und nach Gewicht, Volumen und/oder Länge bezahlt werden, wobei es auch noch weitere Anwendungen gibt, bei denen geeichte Waagen eingesetzt werden müssen (vorgeschriebene Anwendungen). Eichstandards sollen sicherstellen, dass eine Waage innerhalb der Eichfehlergrenzen zuverlässig arbeitet, dass sie korrekt kalibriert wurde und die Kalibrierung nicht verändert werden kann. Einige Eichstandards umfassen NTEP-Zulassung (USA), Measurement Canada Approval (Kanada), OIML (International) und EG-Bauartzulassung (Europa).
  • H
    Q:Hintergrundbeleuchtung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Hintergrundbeleuchtung dient der Beleuchtung einer Displayanzeige. Üblicherweise handelt es sich um ein LCD mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Kann über die Menüoptionen einer Waage eingestellt werden.
    Q:Hängewaage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Waagen, die von einer Aufhängevorrichtung herabhängen und deren lastaufnehmendes Element unterhalb der Waage angebracht ist.
    Q:Hertz
    A:
    Bild Definition
    n.a. Einheit für die Frequenz, das Einheitenzeichen Hz steht für ein sich in jeder Sekunde einmal wiederholendes Ereignis.
    Q:Höchstwert
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Waage speichert automatisch den bei einer Reihe von Wägungen gemessenen Höchstwert. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
    Q:Hakengewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Gegengewicht mit einem Haken. Üblicherweise nur zum schnellen Prüfen gedacht, weniger als Zubehör zum Wägen.
    Q:Hysterese
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Differenz zwischen zwei, für ein beliebiges Prüfgewicht angezeigten Messwerten. Der erste Messwert steht für die Gewichtszunahme beim Auflegen des Prüfgewichts, beginnt bei null und endet mit dem für das Prüfgewicht angezeigten Gewichtswert. Der zweite Messwert steht für die Gewichtsabnahme beim Entfernen des Prüfgewichts, beginnt mit dem für das Prüfgewicht angezeigten Gewichtswert und endet bei null.
    Q:Hysteresefehler
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Differenz zwischen den beiden Messwerten, die einmal beim Auflegen des Prüfgewichts und einmal beim Entfernen des Gewichts gemessen wurden, obwohl das Prüfgewicht selbst keine Veränderung erfahren hat. Beeinflusst vom Abwanderfehler.
  • I
    Q:InCal
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Verfahren zur Messspannenkalibrierung von Waagen mit einem internen Kalibriergewicht. Der Benutzer löst die Kalibrierung manuell aus, die Waage führt die Kalibrierung anschliessend automatisch durch.
  • K
    Q:Kalibrierung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Vergleichen und Abgleichen eines Messinstruments gegen einen Referenzpunkt oder einen Gewichtsstandard und seine Masseinheit - im Fall von Waagen gegen eine bekannte Masse. Kalibrieren ist wichtig für die Genauigkeit, weil Waagen an ihrem jeweiligen Standort der dort herrschenden lokalen Schwerkraft unterliegen. Die meisten Waagen werden im Herstellerwerk kalibriert. Durch den Transport an einen anderen Ort kann diese Kalibrierung aber beeinflusst werden. Die Kalibrierung muss also am Aufstellort der Waage bei der Inbetriebnahme sorgfältig überprüft werden. Zur Gewährleistung der Genauigkeit ist dieser Vorgang regelmässig zu wiederholen. Wie oft eine Waage kalibriert werden muss, ist abhängig davon, wie sie eingesetzt wird. Je wichtiger eine Waage für bestimmte Arbeiten ist, desto öfter muss sie kalibriert werden. Die Umgebungsbedingungen sind ebenfalls für die Kalibrierhäufigkeit zu berücksichtigen. Regelmässiges Kalibrieren kann auch durch Richtlinien vorgeschrieben sein (etwa Eichgesetze) oder in den für die Arbeit geltenden Standardarbeitsanweisungen (SOPs). Die Kalibrierung kann manuell (Drehen einer Schraube), halbautomatisch (Benutzer wird aufgefordert, ein Prüfgewicht auf die Waage zu legen) oder automatisch (die Waage kalibriert sich bei Bedarf selbstständig) erfolgen.
    Q:Kalibrierungstest
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Prüfroutine, bei der die in der Waage gespeicherten Gewichtswerte mit einem Prüfgewicht verglichen und Differenzen angezeigt werden
    Q:Kapazität
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Höchstgewicht, das eine Waage messen kann. Zusammen mit dem Mindestgewicht (üblicherweise 0) ergibt sich die Kapazität einer Waage.
    Q:Kontrollzählung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Funktion Kontrollzählung dient zum Zählen von Produkten mit Kontrollwägegrenzen (z. B. Füllen von Behältern bis zu einem bestimmten Sollwert von Stücken in einem Behälter).
    Q:Kontrollwaage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Waage, die das Gewicht einzelner Gegenstände oder Verpackungen ermittelt, dieses Gewicht mit einem vorgegebenen Standardwert vergleicht und bei Abweichungen ein Signal ausgibt.
    Q:Kontrollwägen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Anzeige des Gewichts eines Gegenstands bei der Abnahme (zu schwer, zu leicht, OK) meist mittels roter, gelber oder grüner LEDs. Zur Prüfung der Gleichförmigkeit des Gewichts eines Produkts oder wenn gleiche Mengen eines Produkts abgewogen werden sollen. Üblicherweise bei der Verpackung von Lebensmitteln, beim Abfüllen und in der Qualitätskontrolle.
    Q:Kranwaage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine spezielle Waage, mit der schwere Gewichte bei der Förderung durch einen Kran gewogen werden.
    Q:kg
    A:
    Bild Definition
    n.a. Einheitenzeichen für Kilogramm.
    Q:Knopfgewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Gewicht mit einem angeformten Knopf, an dem es angehoben werden kann.
    Q:Keine Last
    A:
    Bild Definition
    n.a. Unbelastetes lastaufnehmendes Element.
  • L
    Q:lb
    A:
    Bild Definition
    n.a. Einheitenzeichen für pound.
    Q:Lineare Kalibrierung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Kombination aus Messspannenkalibrierung und der Linearisierung der Kennlinie. Üblicherweise bei 0 %, 50 % und 100 % der Wägekapazität. Es können 3 oder mehr Punkte entlang der Kennlinie geprüft werden.
    Q:Linearitätsfehler
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Abweichung vom theoretisch linearen Verlauf der Kennlinie zwischen Nullpunkt und maximaler Kapazität -- je grösser dieser Wert, desto schlechter ist die Linearität der Waage.
    Q:Linearisierung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Korrektur des Linearitätsfehlers mittels Kalibrieren. Der Fehler wird beim Linearisieren beseitigt. Die tatsächlich angezeigten Werte entsprechen danach wieder 1:1 dem aufgelegten Gewicht und dem dafür angezeigten Gewichtswert. Erfolgt üblicherweise an drei oder mehr Punkten entlang der Kennlinie (bei 0 %, 50 % und 100 % der Wägekapazität).
    Q:Last
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Gewichtslast oder Kraft, die auf ein lastaufnehmendes Element einwirkt.
  • M
    Q:Mehrfachtara
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Reihe Tarafunktionen, bei denen ein Behälter tariert wird, ein Nettogewicht gespeichert und anschliessend das Bruttogewicht ebenfalls tariert wird, um eine weitere Zutat einzuwiegen - wird üblicherweise beim Rezeptieren verwendet. Der Vorgang kann maximal bis zur Kapazitätsgrenze der Waage wiederholt werden
    Q:Masse und Gewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Gewicht ist die Kraft, die ein Körper bestimmter Masse bei der lokal herrschenden Schwerkraft ausübt. Kraft = Masse x Schwerkraft Die Masse ist eine der fundamentalen Eigenschaften eines Körpers, der darum auch Massenträgheit aufweist, die Menge an Materie in einem Körper im Gegensatz zu seiner Grösse und seinem Gewicht. Elektronische Waagen messen die Kraft, die in einen Massewert umgerechnet wird. Die Umrechnung erfolgt mit einem Faktor, der beim Kalibrieren der Waage ermittelt wird. Die Schwerkraft ist lokal unterschiedlich (ortsabhängig) und muss daher durch erneutes Kalibrieren der Waage oder Eingabe eines Geocodes (Umrechnungsfaktor) kompensiert werden.
    Q:Menüsperre
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Untermenü, in dem bestimmte Menüoptionen einer Waagensoftware gesperrt werden können.
    Q:Metrisches System
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Dezimalsystem mit Gewichten und Masseinheiten. Die Basiseinheit für Masse ist das Gramm, das Meter ist die Basiseinheit für Länge.
    Q:Metrologie
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Metrologie ist die Lehre von den Massen und Gewichten und den Masssystemen.
  • N
    Q:Negatives Kontrollwägen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Kontrollwägen aus einem Behälter. Dabei wird bestimmt, wann das entnommene Material innerhalb des vorgegebenen Zielwertbereichs liegt.
    Q:Negatives Stückzählen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Stückzählen, bei dem Stücke aus einem Behälter entnommen werden, der sich auf einer Waage befindet. Der Zählvorgang beginnt bei 0 und jedes entnommene Stück wird als negativ gezählt. Auch Auszählen genannt. Damit können Stücke schnell aus einem Behälter gezählt werden, ohne das zusätzliche Behälter benötigt werden. Kann sowohl als positives, als auch als negatives Zählen erfolgen.
    Q:Negatives Stückzählen mit Stichprobe
    A:
    Bild Definition
    n.a. Beim negativen Stückzählen mit Stichprobe wird des Netto-Durchschnittsstückgewicht einer Stichprobe ermittelt, die vom Benutzer aus einem mit Teilen gefüllten Behälter entnommen wurde, der sich auf einer Waagenplattform befindet. Damit kann die Stückzahl in grossen Behältern mit Teilen direkt ermittelt werden, ohne dass der Behälter zuvor geleert werden muss oder ein weiterer Behälter erforderlich ist. Das Taragewicht des Behälters muss bekannt und in der Waage gespeichert sein.
    Q:Nettogewicht
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Gewicht von Waren ohne Behälter, Tara oder sonstige Verpackung. Beim Verkauf von Waren dürfen nur geeichte Waagen eingesetzt werden, wobei stets das Nettogewicht als Grundlage eines Handelsgeschäfts dient.
  • O
    Q:OIML
    A:
    Bild Definition
    n.a. (ORGANISATION INTERNATIONALE DE METROLOGIE LEGALE)
    Die Internationale Organisation für das gesetzliche Messwesen (OIML) ist eine zwischenstaatliche Vertragsorganisation, zu deren Mitgliedern Staaten und Länder gehören, die sich aktiv an technischen Arbeiten beteiligen, sowie korrespondierende Mitglieder und Länder, die der OIML als Beobachter beigetreten sind. Sie wurde im Jahr 1955 (siehe Abkommen) zur Förderung der globalen Harmonisierung des gesetzlichen Eichwesens gegründet. Seither hat die OIML eine weltweite technische Struktur entwickelt, über die ihre Mitglieder metrologische Richtlinien zur Ausarbeitung nationaler und regionaler Anforderungen an die Herstellung und Nutzung von Messinstrumenten für gesetzliche metrologische Anwendungen erhalten.
  • P
    Q:Prozentwägen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Beim Prozentwägen erfolgt die Anzeige des Gewichts eines Wägeguts in Prozent des gespeicherten Gesamtgewichts eines bekannten Referenzgewichts.
    Q:Pipettenkalibrierung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Zur Pipettenkalibrierung sind Waagen mit sehr hoher Genauigkeit erforderlich, wie die Modelle Discovery oder Voyager Pro von OHAUS. Mit ihnen kann die von einer Pipette abgegebene Wassermenge exakt berechnet werden. So kann der Benutzer die Präzision der Flüssigkeitsabgabe einer Pipette genau ermitteln.
  • R
    Q:Rezeptieren
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ganz einfach immer wieder dieselben Mengen an Zutaten für ein Rezept einwiegen. Die Waage fordert Sie auf, jede der von Ihnen angegebenen Zutaten in der richtigen Menge zuzugeben und verfolgt und dokumentiert am Ende die Ergebnisse. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder an einen PC gesendet werden.
  • S
    Q:Signalton
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein akustisches Signal, das die Waage abgibt, wenn eine Bedingung erfüllt ist (z. B. wenn sich das Gewicht in einem bestimmten Bereich befindet).
    Q:Störausstrahlung (EMV)
    A:
    Bild Definition
    n.a. Elektromagnetische Störausstrahlungen, die elektronische Geräte und Schalkreise stören und dadurch Leistungsabweichungen verursachen. Die Störung deckt das gesamte elektromagnetische Frequenzspektrum ab.
    Q:Skaleneinteilung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die kleinste ablesbare Einheit einer Waage.
    Q:Schwerkraft
    A:
    Bild Definition
    n.a. Aufgrund der Erdbeschleunigung bewegen sich Körper zum Mittelpunkt der Erde. Ihr Einheitenzeichen ist das "g" und sie ist an verschiedenen geografischen Orten unterschiedlich gross. Die Schwerkraft beeinflusst jede Waage in unterschiedlichen Höhen. Waagen müssen daher bei der Inbetriebnahme an ihrem Aufstellort kalibriert werden.
    Q:Schrittweite
    A:
    Bild Definition
    n.a. Der Wert der kleinsten Einheit, der von einem digitalen Gerät unter normalen Betriebsbedingungen angezeigt oder erfasst werden kann.
    Q:Schutzart
    A:
    Bild Definition
    n.a.

    Der Schutzgrad, den ein Gehäuse oder eine Waagenkonstruktion seinen Einbauten bietet. Wird üblicherweise gemäss National Electrical Manufacturers Association (NEMA)-Normen oder Industrial Protection Code (IP) angegeben, eine Entwicklung der Internationalen Elektrotechnischen Kommission. IP gibt den Schutz gegen eindringendes Wasser und die Wasserdichtigkeit an, kann aber auch für einzelne Komponenten gelten (z. B. Wägezellen). NEMA gilt speziell für den Schutz gegen Vereisen, Korrosion, Öl und Kühlmittel, allerdings ausschliesslich für Gehäuse.  OHAUS-Produkte für die Industrie oder Lebensmittelbranche sind geschützt gegen Eindringen von Wasser. Für die meisten Anwendungen, die einfach abwaschbare Waagen erfordern, reicht NEMA 4 (Schutz gegen Spritzwasser) oder NEMA 4X (Schutz gegen Spritzwasser und Korrosion) oder IP65 (staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser) oder IP67 (staubdicht und geschützt gegen kurzzeitiges Untertauchen). Beachten und vergleichen Sie immer die Schutzarten gemäss NEMA und IP bei einem Produkt.

    Q:Schmuckwaagen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Waage, die speziell zum Wägen von Edelsteinen und Edelmetallen geeignet ist.
    Q:Stückzählen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Zählen von mehreren Stücken durch Speichern des Nettogewichts der Stücke und Dividieren durch das Durchschnittsstückgewicht (APW, Average Piece Weight), das von einer repräsentativen Stichprobe des zu wiegenden Produkts statistisch hergeleitet wurde. Die Genauigkeit beim Stückzählen hängt von der Genauigkeit der Waage, der Genauigkeit des  Durchschnittsstückgewichts und der Beschaffenheit des zu zählenden Wägeguts ab. Die technischen Daten für Zählwaagen von OHAUS gelten nur für die Genauigkeit der Waage im Hinblick auf den gemessenen Gewichtswert der Stichprobe eines Wägeguts. Eine Zählwaage verfügt meist über zusätzliche Softwarefunktionen (verbessertes Durchschnittsstückgewicht, Auto-Addieren usw.) für das Zählen von Stücken in einen Behälter oder negatives Zählen (Entnahme einer bestimmten Menge aus einem vollen Behälter). Zu den allgemeinen Anwendungen zählen Verpacken von Stücken, Bestandsaufnahme und Wiederauffüllen von Teilebehältern.
  • T
    Q:Tischwaage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Eine Waage, die für den Betrieb auf einer Theke oder einem Tisch konstruiert ist. Meist für Industrieanwendungen. Üblicherweise mit höherer Kapazität und geringerer Auflösung als eine Balkenwaage.
    Q:Totlast
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das auf die Wägezelle einwirkende Gewicht von Wägeplattform und Wägerahmen.
    Q:Tastenton
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein akustisches Signal, das ertönt, wenn an der Waage eine Taste betätigt wird.
    Q:Tastensperre
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Untermenü, in dem bestimmte Tastenfunktionen einer Waage gesperrt werden können.
  • U
    Q:Umgebungstemperatur
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Temperatur in der Umgebung der Wägezelle.
    Q:Unterflurwägen
    A:
    Bild Definition
    n.a. Durchführung von Wägungen unter der Waage, statt auf der Wägeplattform. Hervorragend geeignet zur Bestimmung der Dichte von Objekten. Diese werden unter der Waage zweimal gewogen. Einmal frei hängend und einmal in einem mit Wasser gefüllten Behälter.
    Q:Urkilogramm
    A:
    Bild Definition
    n.a. Das Urkilogramm ist ein Zylinder. Er besteht aus einer Platin-Iridium-Legierung und befindet sich in einem Tresor des Internationalen Büros für Mass und Gewicht (IBMG). Die Internationale Generalkonferenz für Mass und Gewicht (CGPM) hat auf ihrer ersten Tagung das Urkilogramm als Mass festgelegt. Das Urkilogramm ist somit der "Standard" von dem alle metrischen Massen abgeleitet sind.
    Q:Überlast
    A:
    Bild Definition
    n.a. Überschreiten der Wägekapazität der Waage durch Auflegen einer zu grossen Last. Die sichere Überlastkapazität ist die Last, bei deren Überschreitung die Waage beschädigt werden würde. Bei OHAUS-Waagen liegt diese Last typischerweise bei 150 % der Kapazität.
  • W
    Q:Waage
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Gerät zur Bestimmung des Gewichts eines Wägeguts. Üblicherweise mit hoher Auflösung und einer Kapazität von 8 kg oder weniger.
    Q:Wägezelle
    A:
    Bild Definition
    n.a. Ein Messumformer, der die einwirkende Gewichtskraft in ein proportionales elektrisches Signal umwandelt, das in einem Gerät und mit Hilfe einer Software dahingehend verarbeitet wird, dass ein Gewichtswert auf einer Anzeige erscheint.
    Q:Waagschale
    A:
    Bild Definition
    n.a. Bei Zählwaagen mit geringer Kapazität eine Schale, die das Wägegut aufnimmt. Üblicherweise rund, abnehmbar und aus einem geeigneten Metall.
    Q:Wägeplattform
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die Wägeplattform ist der horizontal ausgerichtete, üblicherweise rechteckige, manchmal auch quadratische Teil einer Waage, auf den das Wägegut aufgelegt wird.
  • Z
    Q:Zählauflösung
    A:
    Bild Definition
    n.a. Die maximale Anzahl, die eine Waage auf Basis ihrer Kapazität erreicht, dividiert durch das Durchschnittsstückgewicht. Kann sich auf eine externe Zählauflösung beziehen, die von der Waage angezeigt werden kann, oder eine interne Zählauflösung, die als Teil des Zählvorgangs dient.